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„Erziehung“ trifft es nicht ganz – genaugenommen wird hier der Standpunkt vertreten, dass ein Kind nicht erzogen werden muss, sondern sich aus innerem Antrieb richtig und gut verhalten will.

Vorausgesetzt es wird entsprechend mit ihm umgegangen. Das heißt, es wird ihm uneingeschränkt Liebe und Respekt entgegengebracht, ohne dies an Bedingungen zu knüpfen.

 

Wem dies absurd erscheint, den bitte ich einmal, einen Ausflug in die eigene Kindheit zu machen:

Gab es da eine Lieblings-Oma? Eine, bei der du alles durftest und die dich geknuddelt hat, sobald sie dich in die Finger bekam? Eine, die dich mit Liebe überhäuft hat?

Wärst du bei der jemals auf die Idee gekommen, sie zu ärgern oder ihr eins auswischen zu wollen? Warst du nicht gerne lieb zu ihr? Hast du ihr nicht alles Liebe gewünscht, was man jemandem nur wünschen kann?

Waren die, die du ärgern wolltest, nicht auch die, von denen du dich geärgert und unverstanden fühltest? Die, die von oben auf dich herabgeschaut haben und über dich bestimmen wollten? Was du zu tun und zu lassen hast, wie du zu sein hast?

 

Wir sollten uns als Eltern fragen, ob wir wirklich die Rolle der strengen erziehenden Erwachsenen einnehmen wollen / müssen. Oder ob wir nicht auch einfach die sein können, die von unseren Kindern zurückgeliebt und verehrt werden, weil wir sie nicht verbiegen und sie dafür lieben was sie sind, und weil wir sie mit Respekt begleiten?

 

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